Dienstag, 20. Januar 2015

Termine


Anfang des Jahres ist Zeit für die Terminplanung. Folgende Tage können wir schon jetzt ankündigen:
  • 31. Januar – Jahreshauptversammlung der Gärtnerhof Entrup e.G.
  • 7. Februar – CSA-Mitmachtag mit dem Schwerpunkt Landschaftspflege und anschließendem gemeinsamen Mittagessen
  • 13. bis 15. Februar – Frühjahrstreffen des Netzwerks „Solidarische Landwirtschaft“ in Crailsheim bei Schwäbisch Hall
  • 21. und 22. Februar – Seminar mit L. Bisterbosch zur Wirkung der Planeten in den nährenden Eigenschaften der Pflanzen
  • 10. Mai - „Tag des Schafes“: unser bereits traditionelles Hoffest
  • 21. Juni – CSA-Jahreshauptversammlung: Die CSA-Gemeinschaft trifft sich, um das neue Wirtschaftsjahr zu ermöglichen
Das Netzwerktreffen „Solidarische Landwirtschaft“ richtet sich ausdrücklich nicht nur an die Hofbetreiber, sondern an Alle, die CSA und Solidarische Landwirtschaft unterstützen. Themen werden unter anderem sein: Anbau, Tierhaltung, Soziales Miteinander, Finanzielles, Vernetzungswerkzeuge und Strukturen, Computer- und Webspace, Gründungsberatung, Kreativ-Space.Details sind unter www.solidarische-landwirtschaft.org zu finden.Wer von Euch gerne teilnehmen möchte, gibt uns gerne Bescheid, um evtl. eine Fahrgemeinschaft zu bilden.

Dienstag, 13. Januar 2015

Hofbrief: KW3


Nach zwei recht trockenen Wochen zwischen den Jahren hat der Regen wieder die Oberhand und füllt fleißig die Gräben und Teiche. Der stürmische Wind räumt im Wald auf und holt das Totholz von den Bäumen. Auf dem Wochenmarkt zu stehen ist weniger eine Freude, wenn die Salate austrocknen, Preisschilder davon fliegen und die Waage den Wind mitzuwiegen versucht.
In den Schafstall ist das erste neue Leben eingezogen: Am 11. Januar hat ein Schaf drei kleine Böcke zur Welt gebracht. Hier sind Mutter und Kinder wohlauf und lernen einander gerade kennen.
Auch wenn die meisten Trächtigkeiten und Ablammungen komplikationslos verlaufen, so gibt es doch auch traurige Momente: Ein Schaf hatte bereits im Dezember eine Fehlgeburt, ein weiteres Anfang Januar. Glücklicherweise gibt es keine Anzeichen für eine umgehende Infektion, sodass wir uns auf viele weitere neue Lämmer freuen dürfen.
In der Hofgemeinschaft gibt es ebenfalls Veränderungen:
Marie, die seit Ende Juli in Gemüsebau und Käserei ihr FÖJ absolviert hat, verlässt uns leider vorzeitig aus gesundheitlichen Gründen.
Ab März werden zwei neue Menschen auf dem Hof leben und arbeiten: Jule kommt für ihr Praxissemester aus dem Ökolandbaustudium zu uns. Jochen fängt mit einem Praktikum in der Landwirtschaft an und beginnt dann ab August die staatliche Ausbildung.
Am 31. Januar steht die Jahreshauptversammlung der Gärtnerhof Entrup e.G. an.
Die Genossenschaft ist der wirtschaftende Teil des Hofes, die den Hof von der Initiative Entrup e.V. pachtet. Sie versteht sich als eine nach außen offene und auf viele Teilnehmer ausgerichtete Gesellschaft, die in gemeinsamer Verantwortung, mit dem CSA-Projekt einer gemeinsam getragenen Landwirtschaft, den Hof als Landwirtschaftsort, Bildungsort und Sozialprojekt erhalten und weiter ausbauen möchte.
Die Versammlung ist für Gäste offen und neben allen notwendigen Formalitäten interessant, um einen genaueren Einblick in das Wirtschaftsleben des Hofes zu bekommen.
Herzliche Grüße vom Hofteam

Dienstag, 6. Januar 2015

Hofbrief: Kalenderwoche (KW) 2


Ihr Lieben!

Ab sofort wird der Hofbrief zusätzlich zum gewohnten Aushang in den Depots hier im CSA-Blog veröffentlicht.
Wer also beim Abholen nicht zum Lesen gekommen ist oder einen Termin nachschlagen möchte, findet jetzt im Blog eine Art Archiv. Außerdem ist es möglich, auf diesem Wege Kommentare zu verfassen oder Fragen zu stellen.
Selbstverständlich freuen wir uns weiterhin über Anregung und Kritik auf gewohntem Offline-Weg.
Jetzt ist die Auslieferungspause wieder vorbei und wir freuen uns auf ein neues Jahr mit neuen Ideen, Vorsätzen und Möglichkeiten.
Übrigens ist dieses Jahr laut dem traditionellen Chinesischen Kalender das Jahr des Schafes. Das chinesische Jahr beginnt jedoch nicht schon jetzt, sondern erst am 19. Februar 2015. Die frischen Schafmilchprodukte werden also dieses jahr unter einem besonderen Vorzeichen stehen ;-).
Zusätzlich zu den Routinearbeiten wie Versorgen der Tiere, Ernten und Aufbereiten des Gemüse und Verkauf im Hofladen und auf den Wochenmärkten stehen für die nächsten zwei Monate noch einige größere Projekte an:
  • Aufstellen eines Folientunnels für die Jungpflanzenanzucht und eines weiteren Folientunnels für den Gemüseanbau
  • Bodenbearbeitung und Kompostgabe auf Ackerflächen
  • Brennholzwerbung im Wald
  • Heckenschnitt
  • Vorbereitungen für Heutrocknungs- und Wohnungsbau auf den Dachböden
  • Pflastern vor dem Schafstall und im Pferdeauslauf
  • diverse Reparatur- und Aufräumarbeiten
Somit ist die trübe Jahreszeit wieder sinnvoll ausgefüllt. Wir wünschen uns relativ trockenes Wetter und würden uns hier und da – nach Absprache – auf die eine oder andere helfende Hand freuen.
Herzliche Grüße vom Hofteam

Dienstag, 9. Dezember 2014

Feature zu TTIP im deutschlandfunk

Heute Abend gab es ein sehr höhrenswertes Feature über das TTIP Abkommen und die Bedeutung für Handel, Landwirtschaft und die Demokratie als Ganzes.

Wer die Sendung verpasst hat kann sie noch auf den dlf Webseiten nachhöhren.

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Demeter ist eine Lieblingsmarke der Deutschen

Bei einer repräsentativen Studie des Marktforschungsinstituts Forsa zu den beliebtesten Marken der Deutschen hat es Demeter unter die Top 50 geschafft. Demeter ist gleichauf mit Coca Cola die drittbeliebteste Lebensmittelmarke und landete insgesamt auf Platz 27. Demeter wird nur übertroffen von Alnatura und Mars. Der Demeter-Partner Alnatura belegt bei den Lebensmittelmarken den Spitzenplatz und kommt insgesamt auf Rang 12. Demeter und Alnatura sind die einzigen beiden Bio-Marken, die es unter die Top 50 geschafft haben. „Wir sind stolz darauf, dass die Arbeit unserer Landwirte, Verarbeiter und Händler in Deutschland eine solch große Wertschätzung erfährt“, kommentiert Demeter-Vorstand Alexander Gerber das Ergebnis.



In Deutschland wirtschaften rund - neben unserem Hof Entrup 119 weitere 1400 Landwirte mit über 68 000 Hektar Fläche biologisch-dynamisch. Zum Demeter e.V. gehören zudem etwa 330 Demeter-Hersteller und -Verarbeiter sowie Vertragspartner aus dem Naturkost- und Reformwaren-Großhandel.

Zur kompletten Meldung gehts hier.

Sonntag, 12. Oktober 2014

Schmorquitten mit würziger Lammhackfüllung (fruchtig-würzig-lecker)

Am Freitag haben wir sechs schöne Quitten vom Hof mitgenommen. Die Idee: Schmorquitten nach dem Rezept, das uns im letzten Herbst vom Hof mitgegeben wurde. Im Tiefkühler gibt es immer noch reichlich Entruper Lammhack und von der letzten Reise im Sommer nach Singapore hatten wir noch diesen interessanten Bhutan Red Rice, Reis also aus dem glücklichsten Land der Welt. Alle anderen Zutaten sind sowieso immer da. Dann also Sonntagabend statt Tatort im Fernsehen Schmorquitten im Ofen...


Zutaten für 4 Personen
3 EL Rosinen / 4 -6 Quitten / 100 g Reis / 1 mittelgroße Zwiebel / 2 EL frische Minze / 1 Knoblauchzehe / 3 EL Öl / 300 g Lammhack / 1 TL Zitronensaft / 1 Lorbeerblatt / 200 ml Weißwein (geht auch mit Gemüsebrühe) / 1 Zimtstange / Zucker / Butter für die Form / Salz, Pfeffer aus der Mühle

... da waren es nur noch 4 von 6 Schmorquitten.

So geht’s
  1. Ofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen. Rosinen in Wasser einweichen. Quitten mit einem Tuch abreiben, waschen. Auf ein Backblech legen und für etwa 10 Minuten in den Ofen geben, bis sie leicht weich sind.
  2. Den Reis halb gar kochen (dafür die angegebene Kochzeit halbieren). Die Zwiebel schälen und hacken. Den Knoblauch schälen und hacken. Rosinen abgießen.
  3. In einer Pfanne oder einem Topf (Bräter geht auch) Zwiebeln und Knoblauch in Öl glasig dünsten. Lammhack dazugeben und krümelig anbraten. Mit der Hälfte des Weins (oder der Gemüsebrühe) ablöschen. Rosinen, Kräuter, Zitronensaft, Lorbeerblatt und Zimtstange zugeben und köcheln lassen.
  4. Von den oberen Enden der Quitten ein Stück abschneiden. Quitten mit einem Löffel aushöhlen (geht gut mit einem Apfelausstecher).
  5. Form einfetten, Quitten hineinsetzen. Lammhack mit Salz, Pfeffer und ggf. etwas Zucker würzen. Knoblauch, Lorbeerblatt und Zimtstange aus der Pfanne nehmen. Reis zu dem Fleisch geben und mischen. Mischung in die Quitten füllen, den Rest in die Form. Restliche Gemüsebrühe oder Wein angießen und im Ofen 40-50 Minuten schmoren. Ggf. ab und zu Wein (oder Gemüsebrühe) dazu gießen.

Anmerkungen
Sehr einfach zuzubereiten. Quitten, Zwiebeln und Lammhack sind vom Hof. Quitten, Lammhack und Reis ergeben ein fruchtig-herbes Dreierlei.

Sonntag, 31. August 2014

Elsässer Flammkuchen

Die Zeit des Federweißen kommt! Dazu den Flammkuchen

4-6 Personen, vegetarisch, wenn man den Speck weglässt oder durch die gleiche Menge geräucherten Tofu oder roten Paprika ersetzt, sehr preiswert, muss aber mit etwas Geduld behandelt werden, da es ein Hefeteig ist.

Zutaten: 500g Weizenmehl, 1 Beutel Trockenhefe, 300-350ml lauwarmes Wasser, 1Essl. Zucker, 4 -6 große Zwiebeln, 600g Schmand oder Entruper Frischkäse,(300g durchwachsener Speck), 2 Essl. Kräuter der Provence, 4 Teel. Salz, evtl. etwas Pfeffer aus der Mühle, etwas Öl zum Einpinseln der Bleche und des Teiges
Zubereitung: Mehl, Trockenhefe, 2 Teel. Salz, Zucker mischen, Wasser zugeben und ordentlich durchkneten. Dabei sollte ein weicher elastischer Teig entstehen (Pferdemaul), sollte der Teig zu fest sein, etwas Wasser zugeben, sollte er zu weich sein, etwas Mehl zugeben (die Wassermenge hängt von der Mehlfeuchtigkeit und -charakter ab). Den Teig in eine Schüssel geben und mit einer Frischhalte-Folie abgedeckt im Ofen bei 40°C ½ Std. gehen lassen.
In der Zeit Zwiebeln fein würfeln, Speck fein würfeln, Schmand mit restlichem Salz und Kräutern der Provence verrühren.
Den Teig aus dem Ofen nehmen, er sollte sich verdoppelt haben, sonst noch etwas warten. Danach den Ofen auf 220°C Temperatur vorheizen.
Den Teig noch einmal durchkneten und halbieren. Teigteile auf einer bemehlten Fläche dünn auswalzen und auf 2 gefettete Bleche legen, Überstände abschneiden und an den Rand der Bleche drücken. Teigplatten mit Öl einpinseln und Schmand darauf streichen, mit den Zwiebeln bestreuen und darüber den gewürfelten Speck verteilen. (Vegetarier lassen den Speck weg und salzen mit Rauchsalz nach, verwenden geräucherten Tofu und würzen evtl. mit Kümmel).
Backzeit ca.15 min, richtet sich nach der erreichten Temperatur des Ofens. Man kann sich gut nach der Bräunung des Teiges und der Zwiebelspitzen richten.

Dazu Federweißer! (Dat röhrt vors Hemd!!..)

Variationen: Anstatt Tofu oder Speck gewürfelte rote Paprika (am besten Ramiro, die sind würziger), ggf. für die Scharfen mit Pepperoni feingewürfelt mischen. Man kann auch fein gewürfelten rohen Lachs verwenden.