Dienstag, 16. Januar 2018

Crowdfunding für eine SoLaWi-Software


(ein Beitrag von “sunu”)

Worum geht es in dem Projekt?

Ernte teilen erleichtern - doch was sind eigentlich Solawis?
Solidarische Landwirtschaften sind eine Form der Vertragslandwirtschaft, bei der Verbraucher*innen und Erzeuger*innen direkt miteinander kooperieren.
Sie bestärken die bäuerliche, vielfältige Landwirtschaft, erzeugen gesunde, frische Lebensmittel und pflegen die Natur- und Kulturlandschaft. Durch Solawis gewinnen Lebensmittel ihren Wert zurück. Der persönliche Bezug zum landwirtschaftlichen Betrieb und somit zu den Lebensmitteln macht die gegenseitige Verantwortung bewusst. Die Mitglieder erleben, wie ihre Ernährungsentscheidung die Kulturlandschaft gestaltet, soziales Miteinander, Naturschutz sowie (Arten-)Vielfalt ermöglicht und so eine zukunftsfähige Landwirtschaft stattfinden kann.
Teilen braucht Zeit
Der administrative und organisatorische Aufwand solcher solidarisch und gemeinschaftlich organisierter Initiativen ist sehr hoch. Da es bisher keine auf die Bedürfnisse zugeschnittene Software gibt, nutzen Solawis eine Vielzahl von Lösungen, die alle nicht so ganz zusammen passen.
Unsere Software unterstützt das gesellschaftlich transformative Wirken der Solawis und schafft Zeit für ihre Ziele. Dadurch werden bestehende Initiativen gestärkt und Neugründungen werden erleichtert.
Den Weg teilen!
Unser Ziel erreichen wir gemeinsam mit OpenOlitor. OpenOlitor ist eine OpenSource Webanwendung und wurde 2016 in der Schweiz initiiert. Bevor die erste Schweizer Solawi damit produktiv arbeitete, kreuzten sich unsere Wege und die gemeinsame Vision war sofort klar. Wir wollen nun OpenOlitor für Initiativen in Deutschland anpassen und erweitern. Seit 2017 testen wir OpenOlitor mit 5 Initiativen in Deutschland. Das Ergebnis dieser Testphase ist ein detaillierter Anforderungskatalog an Funktionen, die verändert oder ergänzt werden müssen.
Jetzt brauchen wir euch, um diese Änderungen zu programmieren.
Dabei arbeiten wir nicht an einer ganz normalen Software. OpenOlitor ist OpenSource. Das bedeutet, dass wir für die Gemeinschaft programmieren. Der Code gehört allen und ist frei verfügbar, nutzbar, teilbar. Ganz im Sinne der Solidarischen Landwirtschaft wurden die Nutzer*innen von Anfang an in der Prozess integriert. Für uns ist OpenSource aber noch mehr! Durch den Aufbau eine Enwickler- und Nutzergemeinschaft ist die Anwendung unabhängig von einer Person. Das ist wichtig, damit eine langfristige und nachhaltige Nutzung sichergestellt ist!

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Du bist Mitglied einer Solidarischen Landwirtschaft und vielleicht sogar mit der Administration betraut. Du kennst die Frustration und freust dich, dass es jemanden gibt, der das nachhaltig ändern möchte.
Du
kennst das Konzept Solidarische Landwirtschaft und findest es genauso gut wie wir?
Du findest, dass die konventionelle Landwirtschaft der Umwelt schadet und
glaubst dass es wichtig ist, lokale Famer*innen zu untestützen.
Du liebst OpenSource und findest IT für alle eine super Sache. Besonders, wenn sie für gemeinwohlorientierte Initiativen gedacht ist.
Du hast noch nie etwas von Solidarischer Landwirtschaft gehört und bist interressiert durch eines unserer
Dankeschöns mehr zu erfahren.
Du bist inspiriert und findest unsere Ansatz,
IT für sozialen und gesellschaftlichen Wandel zu nutzen toll.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Erreichen wir das erste Fundingziel von 7450€ können wir den wichtigsten Block - die Finanzorganisation - programmieren; und somit die Mindestanforderungen umsetzen, damit OpenOlitor auch für Solawis in Deutschland nutzbar ist. Dazu zählt zum Beispiel Anteilsbeiträgen administrieren, Lastschriften generieren und Zahlungseingänge abgleichen.
Wir haben im letzten Jahr all die Funktionen gesammelt, die in OpenOlitor noch nicht optimal für Initiativen in Deutschland umgesetzt sind. Jeder weitere Euro über das erste Fundingziel hinaus wird dafür verwendet, diese Funktionen zu erweitern und zu verbessern, um so einen optimalen Start in die Saison zu ermöglichen.
(ein Beitrag von “sunu”,
der Link zum Crowdfunding ist hier… )

"Wir haben es satt!"-Demo



am Samstag, 20. Januar 2018, ab 11 Uhr in Berlin Hbf (Washington-Platz) 
(ein Beitrag von Georg und Katharina)
Die Großdemo für eine globale Agrar- und Ernährungswende und gerechten Welthandel findet bereits zum 8. Mal in Berlin statt. Anlass ist die internationale Agrarminister-Konferenz zum Auftakt der weltgrößten Agrarmesse ,,Grüne Woche".
Wir wollen mit Euch und vielen anderen gemeinsam für eine andere, zukunftsfähige Agrarpolitik auf die Straße gehen, die die ökologische, kleinbäuerliche Landwirtschaft fördert, statt sie weltweit zugunsten der industriellen Großbetriebe systematisch zu zerstören. Doch nur wenn unser Protest noch viel stärker wird, können wir die Politik endlich zum Handeln zwingen, da dies wohl die einzige Sprache ist, die sie noch versteht. Dazu brauchen wir jetzt jede*n einzelnen von Euch. Seid Ihr dabei?
Insbesondere nach dem Glyphosat-Debakel (Agrar(Lobby)Minister Schmidts Alleingang bei der Glyphosat-Abstimmung in Brüssel und Merkels stille Zustimmung dazu), der – und das ist der eigentliche Skandal – bisher folgenlos blieb, ist es dringender denn je, den Politikern die Rote Karte zu zeigen. 
Wir wehren uns gegen eine zerstörerische, von wenigen Großkonzernen gesteuerte globale Agrarindustrie, die Tiere, Pflanzen und Boden lediglich als Ware betrachtet und diese zwecks Profitmaximierung immer exzessiver ausbeutet. Denn wir wissen es alle: Massentierhaltung, Gentechnik und zunehmender Düngemittel- und Pestizid-Einsatz auf riesigen Monokulturen haben gravierende Folgen: Artensterben, extremes Tierleid, (Trink)-Wasservergiftung, Bodenzerstörung, steigende Krebsraten und Antibiotika-Resistenzen, drastisches Höfesterben bei gleichzeitig zunehmender Abhängigkeit von wenigen Agrokonzernen und nicht zuletzt eine dramatische Beschleunigung des Klimawandels. Laut Weltagrarbericht IAASTD ist die globale Landwirtschaft inzwischen für über 40% der Treibhausgas-Emissionen verantwortlich, wobei die industrielle Landwirtschaft mit Abstand die meisten Treibhausgase ausstößt, obwohl sie nur ca. 30 % zur Welternährung beiträgt: http://www.weltagrarbericht.de/themen-des-weltagrarberichts/klima-und-energie.html
Und die Zeche zahlen wir alle. 
Dass es auch anders geht, zeigt seit Jahrzehnten die Biologische Landwirtschaft, die ohne Chemie, Gülle und Tierfabriken umwelt- und menschenfreundlich wirtschaftet und die Böden dabei schont. Letztendlich landet alles auf unseren Tellern – wir (müssen) entscheiden, ob wir uns und die Umwelt weiter vergiften (lassen) oder uns gesund ernähren und unsere Lebensgrundlagen erhalten wollen.  
Anreise zur Demo:
Für alle aus Münster und Umgebung: Es werden Busse bereitgestellt, um für kleines Geld an der Veranstaltung teilnehmen zu können: 
  • Abfahrt in Münster: Samstag, 20.01.18 um 4:30 Uhr, Busbahnhof (Ecke Hafenstr. / Frie-Vendt-Str.) - Bitte seid pünktlich!
  • Ankunft ebenda: Samstag, 20.01.18 um ca. 21:30 Uhr 
  • Kosten: 25,- Euro/Person
  • Ticket-Verkaufsstellen:
  • Umweltforum Münster e.V.: Zumsandestr. 15, 48145 Münster, Öffnungszeiten: Mo - Fr: 9 - 12 Uhr + Mi: 13 -15 Uhr + Do: 14 - 17 Uhr
  • Bioladen Couscous: Achtermannstr. 13, 48143 Münster, Öffnungszeiten: Mo - Sa: 8 - 20 Uhr
  • Unverpackt-Laden EINZELHANDEL: Hammer Str. 52 - 54, 48153 Münster, Öffnungszeiten: Mo - Fr: 9:30 - 19 Uhr, Sa: 10 - 17 Uhr 
    Für alle anderen:
    Hier der Link zu den Mitfahrgelegenheiten: https://www.wir-haben-es-satt.de/informieren/anreise/
Viele Grüße,
Georg Heinrichs
und Katharina Schröder
PS: Es können alte Kochtöpfe und Kochlöffel mitgebracht werden, um kräftig Alarm zu schlagen. Da es vermutlich laut werden wird, wären Ohropax auch nicht verkehrt ...
PPS: Anfang Dezember 2017 kam heraus, dass die Bundesregierung ganz offensichlich sogar gemeinsame Sache mit der Agrochemie-Industrie machen wollte, indem sie sich am 30. November der Klage von Monsanto und Cheminova gegen die Offenlegung deren Studien angeschlossen hatte, auf deren Grundlage Glyphosat für angeblich unbedenklich erklärt wurde. Zuvor hatten einige Europa-Abgeordnete beim Europäischen Gerichtshof auf Zugang zu diesen Studien geklagt, welche die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) unter Verschluss hält - ein klarer Eingriff gegen mehr Transparenz und ein Paradebeispiel für die mafiösen Verbindungen zwischen Politik und Konzernen! Offensichtlich stellt die Bundesregierung den Schutz von Lobbyinteressen über den Schutz von Gesundheit und Umwelt: http://www.spiegel.de/politik/ausland/glyphosat-bundesregierung-hilft-vor-eugh-bei-studien-geheimhaltung-a-1182223.html
Doch schon ein paar Tage nachdem diese Tatsache bekannt wurde, machte die Bundesregierung einen Rückzieher - vielleicht aus Angst, den Glyphosat-Skandal dadurch noch mehr anzuheizen?: http://www.zeit.de/news/2017-12/09/agrar-bundesregierung-zieht-sich-aus-glyphosat-rechtsstreit-zurueck-09155402
Nach all den Skandalen meinen wir: Das Maß ist endgültig voll!

Hofbrief: KW 3


Unsere Landwirtschafts-Auszubildende Elisa absolviert am heutigen Dienstag ihre Abschlussprüfung.
Zwei erfahrene Demeter-Betriebsleiter kommen auf den Hof und lassen sich die Struktur von Entrup 119 erklären. Elisa muss beweisen, dass sie nicht nur das Handwerk beherrscht, sondern auch zeigen, dass sie den biologisch-dynamischen Betriebsorganismus durchdrungen und verstanden hat:
Außerdem stellt Elisa ihr „Gesellenstück“, die Jahresarbeit, vor. Sie hat im letzten Jahr ein System entwickelt, um den Gesundheitszustand unserer Lämmer individuell zu erfassen und die Anzahl der Behandlungen gegen Parasiten zu reduzieren. Dazu hat sie eine mobile Viehwaage konstruiert und in wiederkehrenden Abständen das Gewicht der Jungtiere während der Aufzucht auf der Weide notiert. Tatsächlich war es möglich, anhand der Zunahmen zu beurteilen, ob die Lämmer sich gesund entwickeln oder eine Entwurmung erforderlich ist.
Wir wünschen Elisa viel Erfolg bei der Prüfung und sind auch ein wenig stolz, ihre Ausbildung im letzten Jahr nach bestem Wissen begleitet zu haben.
Bitte beachtet die Programmänderung beim Filmabend am Freitag (s.u.).
Termine:
  • Fr., 19. Januar, 19.30-21.30Uhr: Filmabend – Der Bauer mit den Regenwürmern“ erzählt in 45min von Sepp Braun, der auf seinen Äckern auf schwere Maschinen verzichtet und das Bodenleben mit einer eigens gesäten Kleekräutermischung fördert. So erreicht er einen Humusaufbau von bis zu 2cm pro Jahr und 2m tiefe Regenwurmröhren, die pro Stunde bis zu 150l Wasser im Boden speichern können. Durch die erhöhte Bodenfruchtbarkeit erwirtschaftet Braun weit mehr, als seine auf chemische Düngung setzenden Nachbarn.
    Im Anschluss zeigen wir Andeer ist anders“ (45 min) Nach 20 Jahren als Hirte auf die Alp hat Martin Bienerth seine Vision von wirklich gutem Bio-Käse von glücklichen Kühen umgesetzt. Er betreibt im schweizerischen Andeer eine Sennerei, um zu verhindern, das die Milch der ortsansässigen Bauern und damit die Arbeit und das Kapital ins Unterland fließen und ein Stück Leben mehr aus den Bergen verschwindet. Seine Philosophie, dass Kühe mit Hörnern auch bessere Milch geben, spiegelt sich in den zahlreichen Auszeichnungen für seinen Käse wider.
    Eintritt frei
  • Sa., 20. Januar, ab 11 Uhr in Berlin Hbf (Washington-Platz): Die "Wir haben es satt!"-Demo für eine globale Agrar- und Ernährungswende und gerechten Welthandel findet bereits zum 8. Mal statt.
    Weltweites Höfesterben stoppen +++
    Gesundes, gentechnikfreies Essen für alle +++ Für Bauernrechte überall +++ Für eine Zukunft auf dem Land und in der Stadt +++ Für ein solidarisches Europa – Geflüchtete willkommen +++ Für wirklich artgerechte Tierhaltung und weniger Fleischkonsum +++ Für Ernährungssouveränität und gerechten Welthandel +++ Für eine bienenfreundliche Landwirtschaft, die Umwelt und Klima schützt +++ Für eine sozialgerechte bäuerliche und ökologische EU-Agrarreform +++ Für viele junge Menschen in die Landwirtschaft +++ Gegen die Vertreibung von Kleinbäuerinnen und -bauern auf der ganzen Welt!
    Es gibt eine Online-Börse mit Mitfahrgelegenheiten: https://www.wir-haben-es-satt.de/informieren/anreise/

Freitag, 12. Januar 2018

Apple-Pumpkin-Crumble & Marzipan-Yogurt

Ich habe die Versorger-Ferienwoche genutzt um die letzten Kürbisse und Äpfel zu verarbeiten. Silvester habe ich dann einen leckeren Crumble gezaubert, der durch die unterschiedlichen Zutaten und Geschmacksrichtungen sehr interessant geworden ist.
Jetzt freue ich mich, dass es heute wieder eine tolle Gemüseeinheit gibt!

 

Apple-Pumpkin-Crumble & Marzipan-Yogurt



4 Crème brûlée Schälchen

1 kleiner Kürbis (200 g)
2 kleine Äpfel (200 g)
4 TL Korinthen
2 EL Zitronensaft
nach Belieben: 20 g Marzipanrohmasse

Streusel:
70 g Mehl
50 g Cashewkerne, gehakt
50 g Zucker
je 1 MS Zimt + Vanille
50 g kalte Butter

Yogurt:
50 g Marzipanrohmasse
ca. 5 EL Milch
150 g Joghurt, natur


Zubereitung:
Den Kürbis und die Äpfel schälen und entkernen.
Den Kürbis in ca. 0,5 x 0,5 kleine Stückchen schneiden, die Äpfel in etwa 3x so größe Stückchen.
Mit den Korinthen auf die Schälchen verteilen und etwas Zitronensaft drüber geben.
Wer es süßer mag, kann zusätzlich noch etwas klein geschnittene Marzipanrohmasse hin zu fügen.

Für die Streusel das Mehl, Cashewkerne, Zucker, Zimt und Vanille in einer Schüssel mischen.
Butter in kleine Stücke teilen, unter heben und mit den Händen zu Streuseln verkneten.
Über die Apfel-Kürbis-Mischung geben und auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Umluft ca. 30 Min. backen.


Für den Marzipan-Yogurt die Marzipanrohmasse klein schneiden, mit der Milch vorsichtig erwärmen und dabei kontinuierlich mit dem Schneebesen verrühren.
Sollte es zu trocken werden oder klumpig bleiben, etwas Milch hinzu geben.
Wenn die Masse weich und flüssig genug ist, den Joghurt unter rühren, in ein Schälchen füllen und zum Crumble reichen.

Dienstag, 9. Januar 2018

Hofbrief: KW 2


Pünktlich zum neuen Jahr liegt unser neuer Veranstaltungskalender vor.
Bei diversen Mitmachtagen, Hofführungen und Festen gibt es wieder die Möglichkeit, Entrup 119 (noch besser) kennen zu lernen. Als besondere Highlights gibt es in diesem Jahr zwei Filmabende, eine vogelkundliche Wanderung, mehrere Hofkäse-Schulstunden und im Herbst den beliebten Sauerkrauttag. Wir hoffen auf positive Resonanz und freuen uns schon auf die kommenden Veranstaltungen.
Kurzfristige Änderungen können leider nicht ausgeschlossen werden; die aktuelle Liste findet ihr auf unserer Homepage!
Zum Weihnachtsfest wurden wir von Euch reich beschenkt. Viele Mitglieder haben zusammengelegt, um dem Hofteam eine Freude zu machen. Feierlich wurde uns ein Umschlag mit einer lieben Grußkarte und einem stolzen Sümmchen übergeben. Wir freuen uns schon darauf, mit der ganzen Belegschaft im Herbst einen schönen Betriebsausflug zu unternehmen. Vielen Dank!
Termine:
  • Sa., 13. Januar, 10-13Uhr: Mitmachtag „Heckenpflege“ – Hecken sind wichtige Lebensräume für Insekten und Vögel und bringen Vielfalt in die Agrarlandschaft. Abschnitt für Abschnitt verjüngen wir die Sträucher, um eine möglichst große Strukturvielfalt zu erreichen.
    Anmeldung erbeten
  • Sa., 13. Januar, 15-18Uhr: Mitgliederversammlung der Gärtnerhof Entrup e.G. – Aktuelle Entwicklung in Landwirtschaft, Verarbeitung und Vermarktung; Vorstellung des Hof-Teams; finanzielle Situation des Betriebes; Ziele für das kommende Wirtschaftsjahr
  • Fr., 19. Januar, 19.30-21.30Uhr: Wir zeigen an diesem Filmabend:Der Bauer mit den Regenwürmern“Während sich auf konventionell bewirtschafteten Äckern im Schnitt 16 Regenwürmer pro qm finden lassen, tummelt sich bei Sepp und Irene Braun ungefähr die 25-fache Menge. Sie berücksichtigen die Lebensbedingungen der fleißigen Helfer: Ihre „Wohnungen“ werden nicht durch schwere Maschinen platt gewalzt und eine eigens gesäte Kleekräutermischung dient als Winterfutter. Regenwurmkot liefert wertvollen Humus – bis zu 2cm pro Jahr – und 2m tiefe Regenwurmröhren, die pro Stunde bis zu 150 Liter Wasser im Boden speichern können. Durch die erhöhte Bodenfruchtbarkeit erwirtschaften die Brauns weit mehr als ihre auf chemische Düngung setzenden Nachbarn.
    Und im Anschluss: Andeer ist anders“ 20 Jahre lang ist Martin Bienerth als Hirte auf die Alp gegangen. Es war immer mehr als nur ein Job. Es war Arbeit, Kultur, Nähe zum Leben und zum Tod. Dann hat er seine Vision von wirklich gutem Bio-Käse von glücklichen Kühen umgesetzt. Zusammen mit seiner Frau betreibt er im schweizerischen Andeer eine Sennerei, um zu verhindern, das die Milch der ortsansässigen Bauern und damit die Arbeit und das Kapital ins Unterland fließen und ein Stück Leben mehr aus den Bergen verschwindet. Seine Philosophie, dass Kühe mit Hörnern nicht nur glücklicher sind, sondern auch bessere Milch geben, zeigt sich in den zahlreichen Auszeichnungen für seinen Käse.
    Eintritt frei

Montag, 1. Januar 2018

Rotkohllasagne

Habt ihr auch von klassischem Rotkohl über die Weihnachtstage genug ab bekommen? Die Rotkohlsaison ist aber noch lange nicht zu Ende, daher hier eine super Alternative für alle Nudel-Auflauf-Liebhaber:



Rotkohllasagne


4 Portionen

250 g Lasagneblätter
1 Rotkohl
3 Zwiebeln
50 g Butter
2-3 EL Mehl
¾ l Milch
6 TL Thymian
3-4 TL Salz
frischer Pfeffer
100 - 150 g Hartkäse (gerieben)


Von dem Rotkohl vorsichtig die Blätter lösen und den Strunk kappen (entweder die Dicke auf Höhe des Kohlblattes reduzieren oder den dicken Teil ganz heraus schneiden). Die Innenblätter lassen sich nicht gut komplett lösen, diese können für andere Gerichte genutzt werden.
Die Blätter in gut gesalzenem, kochendem Wasser blanchieren, mit kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen.

Zwiebeln schälen und sehr fein würfeln.
Die Butter bei niedriger Temperatur in einem Topf schmelzen lassen, Zwiebeln hinzufügen und glasig dünsten. Danach das Mehl unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen hinzufügen und sobald sich eine gleichmäßige Masse gebildet hat vorsichtig und nach und nach die Milch hinzufügen. Immer nur soviel, dass sie sich schnell mit der vorhandenen Masse mischt und nicht klumpt. Wenn die komplette Milch untergerührt ist, kann die Hitze etwas erhöht werden und die Soße für 1-2 Minuten aufgekocht werden. Dabei weiterhin ständig rühren. Mit den Gewürzen kräftig abschmecken.

In eine eckige Auflaufform den Boden zuerst mit etwas Soße bedecken, dann zuerst eine Schicht Rotkohlblätter und danach die ungekochten Lasagneblätter drüber legen. Den Vorgang solange wiederholen bis die Zutaten aufgebraucht sind. Dabei drauf achten mit der Soße ab zu schließen. Für eine gute Einteilung ist es empfehlenswert sich anhand der Größe der Form und der vorhandenen Lasagneblätter aus zurechnen wieviel Schichten man machen kann und die anderen Zutaten entsprechend zu teilen.

Zum Schluß den Käse über die Lasagne verteilen und nach Packungsbeilage der Lasagneblätter im Ofen backen. In der Regel 40 – 45 Minuten bei 180 – 200 Grad.

Freitag, 29. Dezember 2017

Der Neue ist da...


Entruper Veranstaltungskalender für 2018 ist da

Frisch aus dem Druck gibt es jetzt unseren praktischen Veranstaltungskalender für 2018, zu finden in den CSA-Depots, im Hofladen und auf den Wochenmärkten.
Eine große Vielfalt an Hofführungen, Mitmachtagen, Workshops, Filmabenden und Festen lädt ein auf einen Besuch auf dem Hof.
Einen Überblick bietet auch unsere Homepage.
Zu allen Veranstaltungen außer dem Hoffest im Mai bitten wir um Anmeldung – wenn nicht anders angegeben unter mail )at( entrup119.de oder 02505-3361